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Nach dem Aufstehn

Ich träumte von einem Gelände, von geheimen Gängen, Verschwörungen. Man rannte vor mir weg, ich jagte ihnen nach. Ich hatte interessante Begegnungen in verschiedenen Räumen.

Und am Ende führt ein mechanisches Pferd einen dicklichen Herrn mit Sprungsohlen in das Versteck der Gejagten und ich wachte auf???

Solch einen Unsinn träume ich, wenn ich morgens aufstehe und mich nochmal für 2 Stunden hinlege.

2 Kommentare 8.8.10 10:10, kommentieren

Wieder ein Traum...

...von dem ich wach wurde.

Es gab eine Dorfrettungsaktion vor einer Stechmückenplage. Sie ging zu Ende und ich stieg mit einem älteren Dorfbewohner (vielleicht Mitte 40) und meinen beiden Eltern in einen PKW-Kleinbus. Wir saßen zu viert mit einer Tasse Tee in der Hand in der hinteren Bank während der Wagen fuhr. Aus meiner Sitzrichtung von links nach rechts: Dörfler, ich, Mutter, Vater.

Plötzlich bemerkte ich überall auf dem Kopf des Dörflers Mücken an ihn saugen. Erschrocken merkte ich das an, entgegen er nur meinte, dass er keine hätte. Es hätte nur die anderen getroffen. Ihn nicht. Dabei sah ich die 3-4 großen Mücken am Nacken und Wangen herunterhängen. Sie hatten einen langen Rüssel, wie an einem Schmetterling. Nur nicht einrollbar.

Ich versuchte angewidert eine Mücke an seiner Wange zu entfernen, die aber war zu hart und sitze fest wie mit einem Widerhaken versehen in der Haut des Mannes, dass ich Angst hatte den Mann beim herausziehen zu verletzen.

Meine Mutter beugte sich herüber nahm die Mücken und ließ sie (tot?) einfach auf den Boden fallen und eine fiel in ihre Tasse. Erst jetzt wollte der Dörfler glauben, dass es ihn auch getroffen hat. Ich warnte meine Mutter, dass eine Mücke reingefallen war und meine Mutter nickte mich ohne in die Tasse zu starren an, als hätte sie verstanden. Dann nahm sie einen kräftigen Schluck aus der Tasse und leerte sie bis nur 1/3 übrig war. Verdattert sah ich sie an. Sie hatte alles mit einem Schluck hinuntergespült. Der Rest lachte nur. Ich wachte auf es war ungefähr 4 Uhr.

Seitdem kann ich nicht schlafen. Dabei ist in 7 Stunden mein Vorstellungsgespräch.

In den Träumen findet man die besten Metaphern, auch wenn sie meist übertrieben und unsinnig sind.

1 Kommentar 12.8.10 05:42, kommentieren

In Memoriam

Im Widerschein der müden Kerzen

Die sich hier versammelt haben

Will ein Kreis schmerzender Herzen

gemeinsam ihren Stolz begraben

 

Wer wird sich wohl an Ihn erinnern?

Wenn unsere Kerzen verglimmen

Könnte das Leid in unserem Innern

Unbekannte Höhen erklimmen.

 

Wer weiß, vielleicht auch überhaupt nicht.

Wer vermag das schon zu sagen?

Eines Mutters Herz zerbricht

wen kann sie jetzt noch anklagen?

 

In diesem Moment gedenke ich eines

stolzen Herzens unter dem Gestein.

Möge die Nachricht seines Steines

Den Trauernden ein Lichtschein sein.

 

 

Donnerstag 12.08.2010    15:05

1 Kommentar 12.8.10 15:07, kommentieren

Der unerwartete Gast

Dumpf hämmert's durch der Psyche Tal.

Was gibts, wer schlägt an meine Tür?

‚Sei vorsichtig‘, sagt mein Gespür

Solch ein Lärm ist nicht normal.

 

Die Flut der Angst erreicht die Knie.

Soll ich es wagen nachzufragen?

Ich fass mich ans Herz, geb mich geschlagen,

und mit einem Ruck öffne ich sie.

 

Dann springt es mich an und gießt mich voll

Ein Lachen flattert kichernd hervor

Und schaukelt umher im Korridor

Verblüfft will ich wissen was das alles soll.

 

Es lacht nur laut und schwirrt umher

Gesellt sich dann grinsend zu mir

„Gibt keinen Grund. Nur Jetzt und Hier.

Hier nimm meine Laune, bitte sehr.“

 

Wo bleiben denn nun deine Sorgen?

Wo bleiben die Knie die sich beugen?

Jetzt kannst auch du es für dich bezeugen

Was falsch erschien wird nun wahr geborgen.

1 Kommentar 17.8.10 01:24, kommentieren