Wieder ein Traum...

...von dem ich wach wurde.

Es gab eine Dorfrettungsaktion vor einer Stechmückenplage. Sie ging zu Ende und ich stieg mit einem älteren Dorfbewohner (vielleicht Mitte 40) und meinen beiden Eltern in einen PKW-Kleinbus. Wir saßen zu viert mit einer Tasse Tee in der Hand in der hinteren Bank während der Wagen fuhr. Aus meiner Sitzrichtung von links nach rechts: Dörfler, ich, Mutter, Vater.

Plötzlich bemerkte ich überall auf dem Kopf des Dörflers Mücken an ihn saugen. Erschrocken merkte ich das an, entgegen er nur meinte, dass er keine hätte. Es hätte nur die anderen getroffen. Ihn nicht. Dabei sah ich die 3-4 großen Mücken am Nacken und Wangen herunterhängen. Sie hatten einen langen Rüssel, wie an einem Schmetterling. Nur nicht einrollbar.

Ich versuchte angewidert eine Mücke an seiner Wange zu entfernen, die aber war zu hart und sitze fest wie mit einem Widerhaken versehen in der Haut des Mannes, dass ich Angst hatte den Mann beim herausziehen zu verletzen.

Meine Mutter beugte sich herüber nahm die Mücken und ließ sie (tot?) einfach auf den Boden fallen und eine fiel in ihre Tasse. Erst jetzt wollte der Dörfler glauben, dass es ihn auch getroffen hat. Ich warnte meine Mutter, dass eine Mücke reingefallen war und meine Mutter nickte mich ohne in die Tasse zu starren an, als hätte sie verstanden. Dann nahm sie einen kräftigen Schluck aus der Tasse und leerte sie bis nur 1/3 übrig war. Verdattert sah ich sie an. Sie hatte alles mit einem Schluck hinuntergespült. Der Rest lachte nur. Ich wachte auf es war ungefähr 4 Uhr.

Seitdem kann ich nicht schlafen. Dabei ist in 7 Stunden mein Vorstellungsgespräch.

In den Träumen findet man die besten Metaphern, auch wenn sie meist übertrieben und unsinnig sind.

12.8.10 05:42

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