Gedanken & Allgemeines

BLOGUMZUG!

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Dieser Blog wird demnächst umziehen ist umgezogen und ist weiterhin zu finden auf http://zitronglas.wordpress.com/

1 Kommentar 14.9.10 14:04, kommentieren

Rückblick August 2010

Der Eine verließ das Land, der andere verließ die Welt.

Lang erwartete Antworten:
Für die eine garkeine und niederschmetternd für die andere.

Besorgniserregend der sich anbahnende Unheil,
während das Heil stumm wartend daneben steht.

Wann wird es sich wohl regen?
Was soll mir das alles zeigen?

Unproduktiv, angespannt, plötzlich.. zu viel.
Das war mein Monat August.

1 Kommentar 6.9.10 14:29, kommentieren

Wieder ein Traum...

...von dem ich wach wurde.

Es gab eine Dorfrettungsaktion vor einer Stechmückenplage. Sie ging zu Ende und ich stieg mit einem älteren Dorfbewohner (vielleicht Mitte 40) und meinen beiden Eltern in einen PKW-Kleinbus. Wir saßen zu viert mit einer Tasse Tee in der Hand in der hinteren Bank während der Wagen fuhr. Aus meiner Sitzrichtung von links nach rechts: Dörfler, ich, Mutter, Vater.

Plötzlich bemerkte ich überall auf dem Kopf des Dörflers Mücken an ihn saugen. Erschrocken merkte ich das an, entgegen er nur meinte, dass er keine hätte. Es hätte nur die anderen getroffen. Ihn nicht. Dabei sah ich die 3-4 großen Mücken am Nacken und Wangen herunterhängen. Sie hatten einen langen Rüssel, wie an einem Schmetterling. Nur nicht einrollbar.

Ich versuchte angewidert eine Mücke an seiner Wange zu entfernen, die aber war zu hart und sitze fest wie mit einem Widerhaken versehen in der Haut des Mannes, dass ich Angst hatte den Mann beim herausziehen zu verletzen.

Meine Mutter beugte sich herüber nahm die Mücken und ließ sie (tot?) einfach auf den Boden fallen und eine fiel in ihre Tasse. Erst jetzt wollte der Dörfler glauben, dass es ihn auch getroffen hat. Ich warnte meine Mutter, dass eine Mücke reingefallen war und meine Mutter nickte mich ohne in die Tasse zu starren an, als hätte sie verstanden. Dann nahm sie einen kräftigen Schluck aus der Tasse und leerte sie bis nur 1/3 übrig war. Verdattert sah ich sie an. Sie hatte alles mit einem Schluck hinuntergespült. Der Rest lachte nur. Ich wachte auf es war ungefähr 4 Uhr.

Seitdem kann ich nicht schlafen. Dabei ist in 7 Stunden mein Vorstellungsgespräch.

In den Träumen findet man die besten Metaphern, auch wenn sie meist übertrieben und unsinnig sind.

1 Kommentar 12.8.10 05:42, kommentieren

Nach dem Aufstehn

Ich träumte von einem Gelände, von geheimen Gängen, Verschwörungen. Man rannte vor mir weg, ich jagte ihnen nach. Ich hatte interessante Begegnungen in verschiedenen Räumen.

Und am Ende führt ein mechanisches Pferd einen dicklichen Herrn mit Sprungsohlen in das Versteck der Gejagten und ich wachte auf???

Solch einen Unsinn träume ich, wenn ich morgens aufstehe und mich nochmal für 2 Stunden hinlege.

2 Kommentare 8.8.10 10:10, kommentieren

Wow

 

Mir fehlen die Worte wenn ich miterlebe wie ein Trauma im Nichts verpufft.

Ändern tut es nichts.

Was war, ist vergangen.

Und doch ist es unbeschreiblich wie unspektakulär dieser Moment verlief.

War ich der neue Mensch oder die Menschen um mich herum?

Waren es meine, ihre Worte oder die balancierende Kombination beider Seiten, die der Stimmung Wellen schenkten?

Im Grunde zählt nur, dass man sich nicht unterkriegen lässt und selbst entscheidet zu gehen oder zu bleiben.

Wenn man geht ist es zu Ende.

Wenn man bleibt öffnet sich einem noch die halbe Welt bevor man geht.

Danke für die halbe Welt.

Ich schau sie mir aus der Ferne gerne weiter an.

Aber lasst uns nun gehen. Es ist schon spät.

2 Kommentare 28.7.10 00:14, kommentieren

Traurig sein

Wusstest du, dass es positive Nebenprodukte der Traurigkeit gibt? Das sind sozusagen Kraftpunkte, die sich sammeln, jedes Mal, wenn du verzweifelt bist. Normalerweise funktioniert das automatisch, aber manchmal ist der Schmerz zu groß und man vergisst die Punkte einzufangen. Die verlieren sich dann im Nichts.

Es gäbe nicht die Traurigkeit, wenn sie dem Menschen nichts nützen würde. Also sei so lange traurig wie du willst. Zwing dich nicht mit Gewalt, nur weil es die Gesellschaft von dir verlangt. Du darfst einfach nur nicht vergessen deine Kraftpunkte zu sammeln, damit du irgendwann wieder hoch kommst. Das geht dann nämlich ganz von alleine wenn du deine persönliche Zahl erreicht hast. Also fang an zu zählen!

1 Kommentar 23.7.10 13:53, kommentieren

Gefahr, bitte umdrehen?

Manche Leute treiben es mit ihrer Fürsorglichkeit zu weit.

Da will man mir tatsächlich einen Raum nicht geben, der ohnehin sechs Tage die Woche unbelegt ist, nur weil man sich um mich sorgt, dass ich mich in meinen Sprachlernpartner verlieben könnte, der ja ein viel niedrigeres Bildungsniveau besitzt als ich!? - Beziehungsweise umgekehrt oder gegenseitig...

Sicher, Familienmitglieder sind eben überfürsorglich, aber das geht deutlich zu weit. Das ist Diskriminierung.

Soll der eine sich doch in den anderen verlieben. Die Wahrscheinlichkeit ist eh höher, dass der andere die Gefühle des einen nicht erwidern wird.
Da war doch noch ein merkwürdiges Argument…die Vorbeugung. Sollten wir denn lieber den Menschen aus dem Weg gehen, nur weil vielleicht möglicherweise unter Umständen der Mensch sich in einen verknallen könnte und man ihm das Herz brechen muss?

Der Nächstenliebe alle Ehre, aber das Leben ist kein Kloster.
Seine Gefühle bekennen, Körbe erhalten, Körbe verteilen – das gehört dazu. Nur mit klaren Fragen und Antworten kommt man doch weiter. Wenn negativ, dann ist das wie alle anderen unangenehmen Dinge auch, die einem sonst so im Leben passieren.

In ihren Augen werde ich wohl, bis ich eines Tages den Richtigen heirate, ein Kind bleiben, das man wohl behüten muss. Wenn sie wüssten, was ihr wohlbehütetes Kind ihnen sein Leben lang so alles verheimlicht hat…

16.7.10 01:47, kommentieren

Wenn man hinfällt...

Wenn einem eine schwierige Situation vor die Füße fällt und man einfach nicht mehr im Leben weiterkommt, dann spricht man vom "hinfallen".

Das Leben ist also ein langer Weg und wenn man hinfällt muss man einfach nur wieder aufstehn...oder man schafft das nicht, bleibt liegen, wühlt im Schlamm rum, bis man stirbt.
Es sei denn, man beschleunigt einfach die Prozedur indem man die nächstbeste Giftschlange provoziert, oder je nach dem, wenn man ein eher ängstlicher Mensch ist, sich einen Giftpilz schnappt.

Warum bleibt man überhaupt liegen?
Angeblich soll das Aufstehen schwierig sein.
Also wenn ich (real wohlgemerkt) hinfalle, steh ich lieber gleich auf. Nicht mal der Schmerz des Aufpralls kann mich lange an den Boden fesseln. Was soll ich denn auf dem Boden? Da liegt nur Dreck und man läuft Gefahr getreten zu werden. Dazu ist es unglaublich langweilig sich nicht vom Fleck zu rühren.

Die einzigen Male, wann ich Schwierigkeiten hatte aufzustehen war, als ich mir im Schulsport mein Kreuzband gerissen habe und das zweimal innerhalb 2 Jahren.

Ich würd also sagen, wenn man psychisch hinfällt und nicht wieder aufstehen kann, dann muss du dir was psychisch gerissen oder gebrochen haben. Oder soviele Körperteile verloren haben, dass es lange dauert bis du dich wieder zusammengeflickt hast. Vielleicht findest du einen Finger nicht wieder,  oder eine Niere, aber aufstehen kannst du dann ja trotzdem.

 

Man erlebt die wundervollsten Dinge, wenn man seinen Weg weiterläuft, am liebsten mit allen Körperteilen, aber der Weg ist übersät mit Bodenfallen, die einen immer wieder Granaten in den Bauch jagen und dann verliert man eben ein paar Eckchen hier und da...kein Wunder, dass man krumm und verschrumpelt am Ende des Weges ankommt.

2 Kommentare 10.7.10 00:57, kommentieren

...Wie fühlt sich ein freier Geist wohl an?

Von Büchern und Filmen aus meiner Kindheit kenne ich diese buddhistischen Pilgerreisen des Helden in die Berge um dort von einem Meister trainiert zu werden.

Eigentlich wurde als Allererstes fast immer der Geist gereinigt, und durch stundenlange Meditation gestärkt.

Ich frage mich wie sich das anfühlt, an nichts zu denken und nichts zu fühlen. Wäre schon faszinierend das irgendwann einmal selbst zu erleben. Fragt sich nur wie...

2 Kommentare 6.7.10 21:56, kommentieren

Wenn das Herz sich wandelt...

Wenn das Herz sich wandelt, was passiert mit der Überzeugung?

Egal in welcher Lebenslage wir uns befinden, die Überzeugung gibt uns doch die Kraft und den Willen hinter unseren Entscheidungen zu bleiben und die Ausdauer und die Sicherheit unsere Pläne durchzuführen.

Aber was, wenn die Überzeugung vergänglich ist?
Was wenn sie wie unsere fantastischen Kindheitsträume irgendwann im Alter verschwindet?


Verschwinden Kraft, Wille, Ausdauer und Sicherheit, dann wird die einst so überzeugende Entscheidung plötzlich zu einer tonnenschweren Last.

Wenn das Herz sich wandelt ist der Zweifel ja schon längst überwunden.
Vielleicht mag der Zweifel der Auslöser gewesen sein, aber wenn das Herz endgültig die Seite gewechselt hat, ist es keine Zerrissenheit mehr, sondern eine unumkehrbare Veränderung der Seele.

Muss ich mich dann verpflichtet fühlen und die Konsequenzen ertragen, oder darf ich meine Freiheit wählen und damit die Früchte meiner Entscheidung und dazu meine Würde verlieren?
Was soll der Spruch „Folge deinem Herzen“, wenn mein Herz wider jeden Regeln meine eigenen Versprechen bricht?

Egal welchen Weg ich wähle, die Verluste scheinen vorprogrammiert zu sein.

Wage ich einen Neuanfang, muss ich alles andere hinter mir lassen und es käme einer Flucht gleich.
Bleibe ich auf vertrautem Land, muss ich mein Leben unter der Last meiner voreiligen Entscheidungen weiterführen… es sei denn… es hat die Entscheidung nie gegeben.

Wenn das Herz sich wandelt… muss ich dann vergessen?

 

 

2 Kommentare 6.7.10 06:47, kommentieren